Laufen in Hamburg - 2. Advent
Marathon Expo 2011: Panorama
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Kolumne vom 02.06.2011: Marathon: Bilder von der Deutschen Meisterschaft

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Info Kalender1 Veranstaltungen

Der Marathon war noch nicht wirklich vorbei, da gingen die Diskussionen über seine Zukunft schon wieder los, schneller als gedacht. Auch das Thema "Deutsche Meisterschaften" - die waren am 22. zum ersten Mal seit Jahren wieder in Hamburg ausgetragen worden - blieb davon nicht ausgespart. Stolz hatte der Veranstalter zuvor noch die ordentliche Zahl von 700 Teilnehmern bekanntgegeben (559 in der Ergebnisliste), aber das war's dann auch. Unterbesetzt seien die Meisterschaften gewesen. Die richtig guten Deutschen seien nicht gestartet. Nein, die Meisterschaft hätte ein adäquates Bild abgegeben, wurde dagegengehalten, mehr sei in Deutschland nicht drin. Ja, es hätten einige Top-Läufer gefehlt, aber man könne die ja nicht zwingen, bei der Meisterschaft anzutreten. Oder: 2012 könnten die Marathonis ihre internationalen Quali-Zeiten doch in Düsseldorf laufen, statt in Hamburg. Unmöglich, das sei eine Missachtung der Meisterschaft. Oder man könnte 2012 zusätzlich die Deutschen Halbmarathon- Meisterschaften nach Hamburg holen. Ganz schlechte Idee, damit macht man ja dem Marathon Konkurrenz in der eigenen Stadt. So ging es erstmal hin und her - die Meisterschaften als Zankapfel zwischen Deutschem Leichtathletikverband, Hamburger Leichtathletikverband und Veranstalter Act Agency.

Soweit die Sportpolitik. Gelaufen wurde am 22. Mai natürlich auch, wenn auch (unter anderem der Hitze wegen) mit Einschränkungen. Neuer Deutscher Marathonmeister der Männer wurde Stefan Koch von der LG Braunschweig. Als Achter der Gesamtwertung überquerte er nach 2:20:39 die Ziellinie. Zum zweiten Mal nach 2009 holte er damit den Deutschen Meistertitel, und zwar fast in derselben Zeit wie 2009. Eine Zeit von 2:20 scheint in den letzten Jahren der Standard für den Titelgewinn geworden zu sein. Schneller ist selten. Zwar versuchte Koch, an seiner Bestzeit von 2:15:38 dranzubleiben, und bei km 16 sah es noch ganz gut aus (Startnummer 12: [1], [2], [3], [4]), ebenso bei der Halbmarathonmarke, aber nach km 30 ging's bergab - wie einen Hobbyläufer erwischte ihn der marathontypische Einbruch. Vom Durchschnittstempo her natürlich auf höherem Niveau - vom 3:15er Schnitt auf 3:42 -, aber selbst eine Gehpause blieb ihm nicht erspart. Der Abstand zum zweitplatzierten Manuel Meyer (TV Wattenscheid, Durchgang bei km 16, Startnummer 16: [1], [2], [3]), war aber trotzdem groß genug, denn Meyer ging's nicht viel besser. Auch der Dritte der Meisterschaften, Florian Neuschwander (Post-Sport-Telekom Trier, bei km 16, Startnummer 408: [1], [2], [3]), kam nicht gleichmäßig durch. Als Drittplatzierter war er aber trotzdem die Überraschung der Meisterschaft. Der 30jährige, genannt "Flo" (1,67m!) mit einer Bestzeit von 2:23 und dem unkonventionellen Äußeren war tags zuvor noch auf dem Messestand seines Partners "Compressport" unterwegs gewesen und als "normaler" Läufer in Hamburg, d.h., er gehörte nicht zur geladenen deutschen Elite. Von denen stiegen übrigens Meistertitel- Verteidiger Dennis Pyka aus, ebenso Maciek Mereczko.

Die Bilder von den Zieleinläufen der Top 3- Männer:

Deutscher Mannschaftsmeister Männer wurde die Aachener TG (Andre Collet, Philipp Nawrocki, Stefan Schnorr) in 7:29:02.

Bei den Frauen war Favoritin und Titelverteidigerin Bernadette Pichlmaier kurzfristig nicht angetreten. Der Titel ging für 2:51:23 an Steffi Volke (LG Telis Finanz Regensburg) - die langsamste Meistertitel- Zeit der Frauen seit 32 Jahren, und die zweitlangsamste überhaupt, seit es Deutsche Marathon-Meisterschaften der Frauen gibt: Nur 1979 lief Liane Winter als Deutsche Meisterin in 2:56:29 eine langsamere Zeit, übrigens auch in Hamburg, damals allerdings Hamburg- Neugraben (siehe German Road Races). Zweite wurde Marion Jakobs (SV schlau.com Saar 05 Saarbrücken) in 2:53:18, Dritte Fakja Hofmann (LG Telis Finanz Regensburg). - Deutscher Mannschaftsmeister: LG Telis Finanz Regensburg (8:49:07)

Bilder vom Zieleinlauf:


Gleich zweimal wurden die Top 3 der DM geehrt. Einmal links vor der Zielgeraden, während des noch laufenden Rennens und vor großem Publikum auf den Tribünen, und einmal später neben der Messe (im Nudelparty- Zelt). Die Sofort-Ehrung brachte der Veranstaltung ein wenig mehr Glanz und Gloria - bei den Haupt- Ehrungen im Zelt hätte man sich etwas mehr Aufmerksamkeit gewünscht, außer Funktionären, den Geehrten und deren Anhang fehlten die Zuschauer. Und nicht einmal alle Geehrten waren anwesend. - Hier die Bilder der Sofort-Siegerehrung der Männer:

...und der Frauen:


Hamburger bei den Deutschen Meisterschaften
Einen Hamburger Treppchenplatz in den Einzelwertungen der Hauptklassen gab es erwartungsgemäß nicht. Eine 2:20er Zeit ist seit Steffen Beneckes Zeiten nicht mehr "drin", und auch auf die 2:51 bei den Frauen - im Bereich des Hamburger Marathon-Landesrekords - gab's keine ernsthafte Chance, jedenfalls nicht bei diesem Wetter.
Der neue Hamburger Meister Thomas Ebel wurde 34. (von 498) in der DM-Einzelwertung, die Hamburger Meisterin Daniela Mölleken belegte Rang 30 (von 161). Schnellste Hamburger Mannschaft in der DM bei den Männern: TH Eilbeck 8. mit 8:13:06 und bei den Frauen: Harburger SC, 11:01:41 auf Platz 14.

Hamburger Altersklassenplatzierungen
Wieslaw Slawinski (HSV) (hier bei km 16, Startnummer 417, s/w Mütze) meldete sich sowohl als Zweiter der Hamburger Meisterschaften wie auch als Deutscher Seniorenmeister AK M55 zurück. Mit 2:45:38 lt. DLV-Ergebnisliste gewann er die DM Altersklasse und die Gesamt-Altersklasse des Laufes klar mit drei Minuten Vorsprung, obwohl es auch ihn auf der zweiten Hälfte um 7 Minuten "zerlegte". Und: er unterbot um klare sechs Minuten den 17 Jahre alten Hamburger Altersklassen- Landesrekord der M55 (bisher: Kurt Plessner, TSG Bergedorf, 2:51:50, 25.9.1994 Berlin lt. HLV). Seine Hamburger Meisterschafts-Siegerehrungen (Gesamt-2., Hamburger AK-Meister M55) verpasste er, nicht jedoch die DLV-Siegerehrung ([1][2]).
Der TH Eilbeck ist Deutscher Mannschaftsmeister in der Altersklasse M45. In der Besetzung Thomas Ebel, Carsten Hinz und Volker Sturm holten sie den Titel in 8:13:06. Die Bilder von der Siegerehrung des TH Eilbeck: [1][2][3][4][5][6][6][7][8][9][10][11][12][13][15]

Einen zweiten Platz in der M60 gab es für Joachim Krüttgen vom Hamburger Sportclub und 3:01:48. Das ist um so bemerkenswerter, als er, wie berichtet, erst eine Woche zuvor in einem Gewaltakt bei den Europa-Seniorenmeisterschaften in Yutz (FRA) mit der deutschen M60- Mannschaft Europameister im 10 km Lauf, in der Cross-Staffel und Vize-Europameister Halbmarathon geworden war. Erst sehr kurz vor dem Marathon hatte sich Krüttgen dafür entschieden, tatsächlich anzutreten - der "Gewaltakt" hatte natürlich seine Spuren hinterlassen. Dafür und für die Wetterverhältnisse waren 5 Minuten Einbruch auf der zweiten Hälfte (hier kurz vorher bei km 16, dunkelblaues Trikot, Startnummer 540: [1][2][3][4][5][6][7][8][9]) - angegangen auf 2:57 - "harmlos". Die Bilder von der Siegerehrung: [1][2][3][4][5][6][7][8][9][10][11][12][13][14][15][16][17][18][19][20][21].

Horst Preisler, Weltrekordhalter der Marathonsammler, wurde in 5:35:33 Zweiter von zweien in der M75 der DM. Und zu guter Letzt gab es für Thomas Ebel (o.g.) noch einen dritten Platz in der M45 Einzelwertung.


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